GESCHICHTE
Taagepera ist das letzte Gut Estlands, das sich an der Grenze zu Lettland befindet, mehr als zweihundertfünfzig Kilometer weit von Tallinn. Weiter von Taagepera fangen schon die Urwälder und dichte Wälder an, voller Geheimnisse und Poesie. Der vom großen Weg Verirrte findet sich unter dem gewölbten Tor, als Steinblock taucht auf dem Hügel das Gut auf. Geht man durch die Halle und steigt man auf den Turm, so überzeugt uns der Blick nach unten – wir sind ins Märchenland geraten. Es scheint, als ob hätten die Trolle Skandinaviens die Steine für den Schlossbau auf den Hügel getragen und die grauhaarigen Hexen den Mörtel gemischt. Wie Naturformen wachsen die Gebäudeteile auseinander sowie aufeinander gestützt. Das Gutsgebäude ist außergewöhnlich, in seiner Architektur mehr mit der Nationalromantik Finnlands als mit der Bautradition Baltikums verbunden. Der letzte Gutsbesitzer Hugo Ferdinand Bernhard von Stryck war ein merkwürdiger Mann, der noch vor dem Untergang und Ende einer Epoche als ob alles trotzend, was geschehen war oder noch geschehen sollte, sich ein riesiges Haus hat bauen lassen, das wie eine mittelalterliche Burg wirkt – den Eindruck bekräftigt auch die Materialienauswahl: robust abrasierter Granit mit rauem Bewurf und schuppigem Schiefer. Schon bei dem monumentalen Torgebäude fesselt uns der mächtige 40 Meter lange Hauptturm, viele Giebel, Erker, Balkons und Schornsteine. Der Gutsbesitzer Hugo von Stryck hat beim Schlossbau kein Geld gespart.
Heute befindet sich im Schlossgebäude das Hotel- und Konferenzzentrum. Wir haben 32 Hotelzimmer mit insgesamt 60 Betten. Bei uns kann man märchenhafte Hochzeiten und Geburtstage feiern sowie Firmenveranstaltungen organisieren (Empfänge, Seminare, Schulungen, Kundentage). Fragen Sie den Angebot und lassen Sie Ihnen das schöne Gutshofsmilieu zuteil werden:
hotell@taageperaloss.ee ; +372 7666 390.